Sitzungsbericht 2026-02-09

In den ersten beiden Tagesordnungspunkten befasste sich der Gemeinderat mit den Billigungs- und Auslegungsbeschlüssen zum Deckblatt Nr. 26 für das Gewerbegebiet „Siebenkofen II“, in dem sich die Firma Loibl aus Straubing ansiedeln wird. Planer Herr Heigl stellte die eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und Fachstellen vor. Der Wasserzweckverband Straubing-Land wies darauf hin, dass die bestehende Versorgungsleitung zur Erschließung des Gebiets auf einer Länge von rund 440 Metern verlegt werden muss – beginnend bei Fl.Nr. 698 (Gemarkung Wolferkofen) entlang der Kreisstraße SR72 und weiter entlang der nördlichen Grenze von Fl.Nr. 301 bis zur bestehenden Anschlussleitung. Die Maßnahme ist bereits durch eine Sondervereinbarung mit Kostenübernahme zwischen dem Wasserzweckverband, der Firma Loibl und der Gemeinde Oberschneiding geregelt. Des Weiteren wird die erforderliche Ausgleichsfläche für „Siebenkofen II“ über die Ökokontoflächen Fl.Nr. 638 und 641/1 bereitgestellt. Der Gemeinderat nahm die Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden zur Kenntnis und stimmte den Entwürfen des Flächennutzungs- und Landschaftsplans sowie des Bebauungs- und Grünordnungsplans zu.

Im dritten Tagesordnungspunkt befasste sich der Gemeinderat mit der Beantragung einer ELER-Förderung beim Amt für Ländliche Entwicklung zur Sanierung gemeindlicher Straßen. Konkret sind zwei Maßnahmen vorgesehen: die Sanierung der Straße von Rainting in Richtung Eglsee sowie der Straße von der Kreisstraße SR 72 in Richtung Rennerhof. Die Gesamtkosten der beiden Projekte belaufen sich auf 971.771,85 Euro. Im Rahmen der ELER-Förderung sind 60 Prozent der Nettokosten förderfähig. Für die Gemeinde ergibt sich daraus ein Eigenanteil in Höhe von 498.648,49 Euro. Nach eingehender Beratung sprach sich der Gemeinderat dafür aus, den entsprechenden Förderantrag beim Amt für Ländliche Entwicklung einzureichen. Im Falle einer Bewilligung der Fördermittel sollen die geplanten Straßensanierungen zeitnah umgesetzt werden.

Im nächsten Tagesordnungspunkt befasste sich der Gemeinderat mit der Vergabe der Baumeisterarbeiten im Rahmen der Sanierung der Grundschule Oberschneiding. Die Ausschreibung wurde EU-weit durchgeführt, um einen möglichst breiten Wettbewerb und eine wirtschaftliche Vergabe sicherzustellen. Insgesamt gingen 16 Angebote ein, die anschließend sorgfältig fachlich und rechnerisch geprüft wurden. Den Zuschlag erhielt schließlich die Fa. Matthias Bauer aus Hauzenberg. Ihr Angebot war das wirtschaftlichste und lag mit 2,96 Prozent unter dem veranschlagten Kostenbudget von 890.000,00 Euro. Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt in zwei Bauabschnitten: Während der Osterferien starten zunächst die Arbeiten in der Turnhalle. In den Pfingstferien beginnt anschließend die Sanierung des Schulgebäudes. Mit der Auftragsvergabe ist somit ein weiterer wichtiger Schritt zur Modernisierung der Grundschule getan.

Im letzten Tagesordnungspunkt befasste sich der Gemeinderat mit der Vergabe der Zimmerer-, Holzbau- und Spenglerarbeiten. Diese Leistungen wurden ebenfalls im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens ausgeschrieben. Insgesamt gingen zwölf Angebote ein.  Nach Abschluss der Angebotswertung hat die Firma Schmerbeck GmbH & Co. KG aus Hölldorf mit einer Angebotssumme von 1.256.141,22 Euro brutto das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt und erhielt daher den Zuschlag.

Zum Inhalt springen