Spatenstich am BITZ II in Oberschneiding
Bürgermeister Ewald Seifert freute sich sehr, dass er auf Einladung von Unternehmer Robert Lehner den Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter in Oberschneiding begrüßen konnte. Anlass war ein durchaus sehr erfreulicher. Nachdem im Oktober 2024 das erste Labor „Lab I“ am BITZ II, des Bayerischen Innovations- und Transformationszentrums eröffnet werden konnte, stand nun der Spatenstich des „Lab II“ an. Bernreiter sieht den Bau des zweiten Labors als starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Niederbayern und bezeichnete das Projekt nicht nur als Bau eines Labors, sondern als die Zukunft. In einer Zeit, in der man in vielen Bereichen vor großen Herausforderungen stehe, dürfe Forschung nicht im Labor bleiben, so Bernreiter. Wie man an vielen Beispielen unter anderem auch am BITZ Oberschneiding sieht, zahlen sich die Investition in die Wissenschaft aus. Auch der Neubau des Internationalen Wissenschaftszentrums der Universität Passau sieht Bernreiter als große Chance für die Zukunft in Niederbayern. Wissenschaftspolitik sei seiner Ansicht nämlich nach auch immer Infrastrukturpolitik und damit auch wichtig für sein Ministerium. Hausherr und Leiter des BITZ Prof. Peter Schmieder zeigte sich in seinem kurzen Grußwort sehr erfreut über die großartige Unterstützung seitens Gemeinde und Wirtschaft. Stellvertretende Landrätin Barbara Unger bezeichnete das Projekt als „Unser Leuchtturm der Wissenschaft im Landkreis“ und gratulierte Seifert zu seiner Hartnäckigkeit: „Du hast alle überzeugt!“. Auch MdL Josef Zellmeier lobte den unternehmerischen Geist von Bürgermeister Seifert: „Wir wollen nicht nur verwalten, wir wollen unternehmen und gestalten!“. Das BITZ II soll Ende 2026 fertiggestellt werden, bietet dann eine räumliche Erweiterung von 100 auf 570 qm und kann bis zu 20 Forscher und Studenten Platz bieten. Geforscht wird an Cellulosen, sensitiven Biosensoren zur Krankheitsfrüherkennung und Gewebezüchtungen für beschleunigte, komplikationsfreie Wundregeneration. Seifert bedankte sich ausdrücklich bei seinem Stellvertreter Konrad Schmerbeck, der als Unternehmer den Bau des Lab I möglich gemacht hat. Ohne Lab I würde es auch kein Lab II geben, so Seifert. Das Schlusswort gehörte Konrad Schmerbeck, der sich dankbar über den Weitblick von Bürgermeister Ewald Seifert zeigt und sichtlich stolz darauf war, dass Oberschneiding mit Robert Lehner einen weiteren Investor für die positive Entwicklung des Hochschulstandortes Oberschneiding gewinnen konnte. Zu diesem freudigen Anlass trug sich Minister Bernreiter außerdem in das goldene Buch der Gemeinde ein.





