Sitzungsbericht 2025-12-02

Drei neue Tennisplätze für Oberschneiding

Brückensanierungskonzept vorgestellt

In der letzten Sitzung des Gemeinderates stellte Matthias Fuchs vom Ingenieurbüro Altmann aus Cham das aktualisierte Sanierungskonzept für die Brücken in Oberschneiding vor. Eingangs erläuterte er kurz die Bewertungskriterien, die eine Benotung von 1 bis 4 nach sich ziehen. Hierbei sind Brücken mit der Note 4 ungenügend und müssen saniert werden. Von den 26 Brücken in der Gemeinde Oberschneiding wurden sechs Brücken mit Note 4, fünf Brücken mit Note 3, elf Brücken mit Note 2 und lediglich vier Brücken mit Note 1 bewertet. Bei den Brücken, die die Note 3 erhielten, empfahl Fuchs für die Verbesserung der Verkehrssicherheit Schrammborde und Baken anzubringen und eine Geschwindigkeitsbeschränkung vorzunehmen. Außerdem sollten weitere Bauwerksuntersuchungen auf Chloridgehalt und Karbonatisierung durchgeführt werden, zusätzlich zu einer Beobachtung des Bauwerks zur frühzeitigen Erkennung von Verschlechterungen. Genauer ging er auf die sechs Brücken mit der Note 4 ein. Hier besteht dringenderer Handlungsbedarf. Als ersten Schritt wird eine Prüfung der Bewehrung an den Brücken durchgeführt, dann gegebenenfalls eine Traglastbeschränkung und eine genauere Untersuchung. Kurz- bis mittelfristig sei für diese Bauwerke ein Ersatzbau vorzusehen. Nach ausführlicher Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig bei den vier der sechs Brücken, sobald es im Frühjahr möglich ist, die Bewehrung der Brücken zu prüfen und dann weitere Schritte zu planen. Bei den beiden anderen Brücken ist die Dringlichkeit nicht so hoch, da es sich um Hofzufahrten handelt, die auch auf anderen Wegen erfolgen können.

Im zweiten Punkt der Tagesordnung informiert Hermann Heigl vom gleichnamigen Büro über die Entwurfsplanung für das Gewerbegebiet „Oberschneiding-Siebenkofen II“. Bei dem Gebiet handelt es ich um eine Fläche von 5,2 ha, für das die Bauleitplanung erstellt werden soll. 15 Meter von der Straße zurückversetzt soll das Gelände nach einer positiven Verkehrsschau mit dem Landkreis über drei Zufahrten erreicht werden können. Im vorderen Bereich des Geländes entsteht ein Bürogebäude, außerdem Parkplätze, die mit versickerungsfähigem Pflaster und ausreichend Bäumen und Hecken zur Begrünung gestaltet werden sollen. Die Hallen werden mit einer maximalen Wandhöhe von 14 Metern gebaut, wobei bei den Lüftungsschächten und Kaminen punktuell Höhen von 18 bzw. 20 Metern zulässig sind. Außerdem befindet sich im Südwesten des Areals ein großes Regenrückhaltebecken. Der Gemeinderat konnte dem Entwurf des Büros geschlossen zustimmen, so dass der Plan nun in die erste Auslegung gehen kann.

Anschließend beschloss der Gemeinderat den vorhabensbezogenen Bebauungsplan mit integriertem Vorhaben- und Erschließungsplan „Sondergebiet Photovoltaikanlage Noisling-Oberschneiding“, der nach Genehmigung des dazugehörigen Flächennutzungs- und Landschaftsplanes als Satzung ausgefertigt werden und in Kraft treten kann.

Sportlich wurde es im anschließenden Punkt, in dem Johann Gögl, Geschäftsleiter der Gemeinde und zugleich Vorstand des TSV Oberschneiding, den Zuschussantrag auf Sanierung der bestehenden Tennisplätze und die Errichtung eines neuen Tennisplatzes vortrug. Da es für Sanierungen von Tennisplätzen keine Förderungen gäbe, erläuterte Gögl, wäre es sinnvoller auch die beiden bestehenden Plätze neu zu bauen. Da sich die Tennisplätze in Oberschneiding am Schulgelände befinden und die Schule samt Außenanlagen ab Mitte nächsten Jahres saniert wird, wäre es sinnvoll, den Tennisplatzneubau im Frühjahr nächsten Jahres anzugehen. Um das Projekt mit einem finanziellen Rahmen von voraussichtlich rund 350.000 € finanzieren zu können, beantragt der TSV nach Abzug aller Förderungen einen Zuschuss von rund 190.000 € bei der Gemeinde. Auch dieser Punkt wurde ausführlich diskutiert und erörtert, so dass das Gremium auch hier am Ende die Förderzusage einstimmig beschließen konnte.

Weiterhin beantragt der TSV Oberschneiding für die Errichtung der Toilettenanlagen an der der Werner-Bauer-Straße, die bei Heimspielen des TSV Oberschneiding und der JFG Straubinger Land und beim Stockbetrieb des EC Oberschneiding genutzt werden, einen Zuschuss von 30.000 € seitens der Gemeinde. Die Gesamtkosten, die vom TSV getragen wurden, beliefen sich auf rund 81.000 € und konnten durch den BLSV gefördert werden. Auch diesem Antrag stimmte der Gemeinderat zu.

Last but noch least gab es noch den Antrag auf Sanierung des „Alten Sportplatzes“ am Vereinsheim. Hier soll eine Beregnungsanlage mit Brunnen und eine neue Zaunanlage errichtet werden. Auch diesen Zuschuss von 10.000 € genehmigten die Gemeinderäte einstimmig.

Damit zum Gründungsfest der FFW Reißing das Feuerwehrhaus im nächsten Jahr in neuem Glanz erstrahlen kann, wurde Malerarbeiten für Gebäude und Fenster angefragt. Hier kam man zu dem Entschluss, die Fenster im Erdgeschoß, die noch nicht ausgetauscht wurden, nicht mehr zu streichen, sondern wie bereits vor einigen Jahren im Obergeschoß geschehen, durch Kunststofffenster zu ersetzen. Den Auftrag hierfür erhielt mit einer Angebotssumme von 9.598,39 € die Firma Klaschka aus Oberschneiding. Den Auftrag für die Malerarbeiten vergab der Gemeinderat an die Firma Saliu aus Straubing mit einer Summe von 11.033,95 €.

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