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Sitzungsbericht 2019-08-06

Neuen Kindergarten in Meindling besichtigt

Sanierungsauftrag für Allwetterplatz vergeben - Planungen für Gemeindebücherei laufen

In der letzten Sitzung des Gemeinderates konnten sich die Gemeinderäte eingangs bei einem Ortstermin einen Eindruck über den zusätzlichen Kindergarten in Meidling verschaffen. Martin Bayer vom Bauamt der Gemeinde erklärte was bereits alles gemacht und wurde und welche Arbeiten noch ausgeführt werden müssen, um pünktlich zum Kindergartenstart bereit zu sein.

Außerdem wurde der Gemeinderat durch Johann Gögl darüber informiert, dass der Auftrag für die Gewässerentwicklung des Irlbaches bei Niederschneiding vergeben wurde und noch im September mit den Arbeiten begonnen werden soll.

Für die Ausschreibung zur Reaktivierung des Allwetterplatzes und der Sanierung der Laufbahn haben von neun interessierten Firmen zwei ein Angebot abgegeben. Dabei kam das günstigere Angebot von der Firma Drexler Sportanlagenbau aus Arrach mit einer Angebotssumme von 226.502,22 € brutto. Die Kosten für die Reaktivierung des Allwetterplatzes betragen 148.902,32 € und die Kosten für die Sanierung der Laufbahn belaufen sich auf 77.599,90 €. Nach Auskunft der Baufirma wird diese voraussichtlich im Oktober mit den Arbeiten beginnen können.

Außerdem berichtete Bürgermeister Ewald Seifert über die Besichtigung der Grundschule mit der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung und darüber, dass für die Erneuerung der Kirchhofmauer in Münchshöfen der Förderantrag genehmigt wurde.

Des Weiteren hatte der Gemeinderat über einen möglichen Ausbau des Dachbodens der Grundschule zu entscheiden. Angeregt wurde dieser durch Bauausschussvorsitzenden Konrad Schmerbeck zur Unterbringung des Hortes oder von Vereinen. Da für die Nutzung durch Schule oder Hort eine Raumhöhe von 3 Metern erforderlich wäre, ist dies nicht möglich. Für andere Nutzungen wäre eine Raumhöhe von 2,5 Metern ausreichend, allerdings würde sich durch den Ausbau des Dachgeschosses die Gebäudeklasse ändern, was höhere Anforderungen an den Brandschutz bedeuten würde. Gegen den Ausbau sprechen auch die fehlenden Sanitäreinrichtungen und der nicht vorhandene zweite Rettungsweg. Schwierig werden würde bei der Generalsanierung auch der Einbau einer Lüftung, für die das Dachgeschoss vorgesehen wäre. Auch eine schlechte Belichtung mit natürlichem Licht spricht nicht für eine Nutzung des Raumes. Auf Grund dieser Umstände beschloss der Gemeinderat einen Ausbau des Dachgeschosses nicht weiter zu verfolgen.

Der Gemeinderat stimmte im weiteren Verlauf zwei Anträgen von Vereinen zu. Der Eisstockclub erhält zur Sanierung des Daches einen Zuschuss von 4.600 € und die Fingerhakler dürfen das Gemeindewappen in ihrem Vereinslogo verwenden. Außerdem wurden für die FFW Wolferkofen Josef Scheibl als 1. Kommandant und Martin Lermer als 2. Kommandant von den Gemeinderäten bestätigt.

Konrad Schmerbeck, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses informierte über die Ergebnisse der letzten Sitzung. Da der Bauausschuss regelmäßig über die Errichtung von Stützmauern mit L-Steinen und Abgrenzungen mit Pflanzringen zu Nachbargrundstücken zu beraten hat, regte Schmerbeck an, hierzu zukünftig einen Grundsatzbeschluss zu erlassen, dass dies mit Einverständnis des Nachbarn ohne zusätzliche Ratsbeschluss möglich sein solle. Außerdem berichtete er über verschiedene Bauvorhaben im Außenbereich und die Vergabe verschiedener, kleinerer Bauaufträge.