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Sitzungsbericht 2019-01-29

Planungsauftrag für Radweg und Ortsstraße Großenpinning vergeben

Erschließungsplanung für Baugebiet „Herrenwiesweg“ vorgestellt

Daniel Zollner vom Ingenieurbüro Schlecht stellte in der letzten Sitzung des Gemeinderates die Erschließungsplanungen für das Baugebiet „Herrenwiesweg“ vor. Er informierte die anwesenden Gemeinderäte und Zuhörer u.a. über den geplanten Verlauf der Erschließungsstraße und weitere Arbeiten, wie zum Beispiel das Verlegen der Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle und der Rasenfugenflächen. Zollner berichtete weiterhin darüber, dass das mit einem Volumen von 420 m³ benötigte Regenrückhaltebecken mit einer Größe von 820 m³ fast die doppelte Menge an Niederschlagswasser zurückhalten kann. Außerdem erhält jede der 37 Bauparzellen eine Regenwasserzisterne mit einem Volumen von 2 x 3 m³, die zum einen als Regenrückhalt dienen und zum anderen als Gartenwasserspeicher genutzt werden können. Aus Rücksichtnahme auf die Landwirtschaft wird das Baugebiet umlaufend von einem mindestens 4 Meter breiten Grünstreifen eingefasst, so dass angrenzende Feldwege und landwirtschaftliche Flächen problemlos befahren und bearbeitet werden können. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die Erschließungsplanung wie vorgestellt auszuschreiben. Außerdem wurde noch beschlossen, die Straßen im Baugebiet mit Pflasterflächen abzusetzen.

Im zweiten Punkt der Tagesordnung wurde der Gemeinderat durch Johann Gögl über den Flächennutzungs- und Landschaftsplan für den Bereich Riedling informiert. Einwände während des 4-wöchigen Auslegungszeitraumes gab es keine. Die Regierung von Niederbayern wies daraufhin, dass anstelle einer Einbeziehungssatzung langfristig über die Aufstellung eines Bebauungsplanes nachgedacht werden sollte. Außerdem wies das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten daraufhin, dass sich zwei landwirtschaftliche Betriebe in der unmittelbaren Nähe befänden. Von Seiten der Fachstelle Immissionsschutz des Landratsamtes Straubing-Bogen bestehen laut Stellungnahme jedoch keine Einwände, sodass für eine Einbeziehungsatzung kein weiteres Vorgehen nötig ist. Da es ansonsten keine weiteren Anregungen bzw. Bedenken gab, kann der Flächennutzungs- und Landschaftsplan in die zweite Auslegung gehen.

Des Weiteren hatte der Gemeinderat über den Standort eines W-LAN-Hotspots zu beraten. Nachdem nochmals geklärt wurde, ob ein Hotspot-Betrieb in Eigenregie in Frage käme, hier die Kosten allerdings höher wären und zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeuten würden, wurde diese Möglichkeit verworfen. Mit einem ersten Bayern-WLAN-Hotspot, der am Pfarrer-Handwercher-Platz installiert werden soll, soll vorerst gestartet werden, um die Resonanz auf freies W-LAN in der Gemeinde zu ermitteln.

Da aktuell die Zahl der Oberschneidinger Schüler an der Mittelschule in Straßkirchen wieder angestiegen ist, darf die Gemeinde Oberschneiding wieder zwei Verbandräte plus Vertreter bestellen. Der Vorschlag als Verbandsrat Ewald Seifert und Ernst Forster und als deren Vertreter Konrad Schmerbeck und Hans Krinner zu benennen, wurde einstimmig angenommen.

Konrad Schmerbeck, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses, berichtet über die Ergebnisse aus dessen letzter Sitzung. Das Ingenieurbüro Team-Umwelt-Landschaft stellte ein Gewässerentwicklungskonzept für Gewässer 3. Ordnung in der Gemeinde Oberschneiding vor, welches Zugang zu Fördermitteln für die Durchführung von Maßnahmen an Gewässern und bei der Unterhaltung, zum Beispiel bei Mäh- und Räumarbeiten, schaffen könnte. Der Bauausschuss beriet ebenfalls über die Gestaltungsmöglichkeiten eines neuen Spielplatzes im Baugebiet „Schneidinger Feld“. Hier lagen bereits Angebote vor, in denen die komplette Fläche überplant wurde. Der Bauausschuss schlug vor in einem ersten Schritt den Spielplatz für rund 20.000 € teilweise beplanen und erstellen zu lassen und dann im Laufe der Zeit zu erweitern. Um hier einer breiten Meinung und auch dem Bedarf junger Familien gerecht zu werden, ist auf Anregung von Bürgermeister Ewald Seifert ein Team mit Mitgliedern aus Bauhof, Verwaltung, Gemeinderat und Basar-Team zu bilden. Diese Vorgehensweise stieß beim Gemeinderat auf großen Zuspruch. Schmerbeck informiert weiterhin noch über den Rückschnitt der Sträucher entlang der Laufbahn an der Grundschule. In Absprache mit der Rektorin der Grundschule Frau Urban und unter naturschutzfachlicher Anleitung wurde der Rückschnitt bereits durchgeführt. Einige tote Bäume mussten entfernt werden, andere Bäume werden im Laufe der Zeit noch umgepflanzt, um besser wachsen zu können.

In weiteren Tagesordnungspunkten konnte der Gemeinderat noch die Planungsaufträge für den geplanten Radweg vom neuen Gewerbe- und Industriegebiet nach Aiterhofen und für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Großenpinning vergeben.