Menu
A+ A A-

Fimbericht über eine Pilgerreise ins Heilige Land

„Kommt und Ihr werdet sehen“

Die Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) bietet eine Filmvorführung mit dem Titel „Kommt und Ihr werdet sehen“ am Montag, den 18.11.2013, um 19:00 Uhr im Gasthaus Krinner  in Oberschneiding an. Grundlage des Vortrags sind die Höhepunkte der elftägigen Pilgerreise unter der Leitung von Karmelitenpater Rainer Fielenbach. Dabei werden die Naturschönheiten und die heiligen Stätten gezeigt und auf die politische Situation der Palästinenser eingegangen. Der Eintritt ist frei und jeder ist herzlich eingeladen.

Den Spuren Jesu folgend, begann die Pilgerreise in der Umgebung des Sees Genezareth. Höhepunkte waren hier Kapernaum, Primatskapelle, Berg Tabor und Nazareth und der Abendgottesdienst am Seeufer.

Anschließend zog die Reisegruppe wie Jesus vom See Genezareth über Birkin und Nablus nach Jerusalem. War am See Genezareth die politische Situation noch im Hintergrund geblieben, so wurde sie bereits auf diesem Wegabschnitt durch die Grenze zwischen Israel und Palästina, die vielen israelischen Kontrollposten und die 8 Meter hohe Mauer zwischen Jerusalem und Bethlehem verdeutlicht. Unvergesslich für die Pilger war die Heilige Messe auf dem Ölberg mit Blick auf den Felsendom, die Al-Aksa-Moschee , die Pater-Noster-Kirche und die Himmelfahrts-Kapelle. Erschreckend war der touristische Trubel in der Grabeskirche und überraschend der Besuch der Geburtskirche. Doch mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

Mit dem Reisefortschritt wuchsen aber auch die Einblicke in die politische Situation. Besonders beeindruckend waren hierbei die Ausflüge nach Jericho, zum Herodion und nach Hebron. Aber auch Entspannung war gegeben mit Baden im Toten Meer und einem Abend im Beduinenzelt.
Gegen Ende der Reise besuchte die Reisegruppe auch etliche Projekte des Vereins „Musa´ade – Hilfe und Hoffnung für Bethlehem“. Beispielhaft sind hier zu nennen: Friedensprojekt Dahers Weinberg, Caritas Baby Hospital, Kloster der geschlossenen Gärten.

Schlusspunkt der faszinierenden Reise, die geprägt war von unvergesslichen religiösen, aber auch politischen Eindrücken, war ein Abstecher nach Ein Karem, dem Geburtsort von Johannes dem Täufer.

Text: Claudia Anzinger