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Gemeinde investiert in LED-Beleuchtung

Die Gemeinde Oberschneiding hat vor kurzem einen Großteil ihrer Beleuchtung auf moderne LED-Lampen umgerüstet. Die LED-Beleuchtung bietet großes Einsparpotenzial bei den Stromkosten bei gleichbleibender Beleuchtungskraft. Da ab 2015 ein Verbot für Quecksilber-Hochdruckdampflampen in Kraft tritt und die Strompreise jährlich enorm ansteigen, hat sich der Oberschneidinger Gemeinderat entschieden, sofort eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung vorzunehmen, um unmittelbar von den Einsparungen profitieren zu können. Insgesamt wurden 123 Lampen mit zwei verschiedenen LED-Leuchten umgerüstet. Die Leistung reduziert sich von 89 W auf 17 W bzw. von 137 W auf 51 W was eine Einsparung von 81 % bzw. 63 % bedeutet. Insgesamt können so jährlich der Stromverbrauch um über 36.000 kWh gesenkt und Kosten von fast 8.000 Euro eingespart werden. Die Investitionskosten von rund 51.000 Euro amortisieren sich somit nach etwa sechs Jahren. Bei den sich abzeichnenden Strompreiserhöhungen verkürzt sich die Amortisationszeit entsprechend.

Im Zuge der Umrüstung der Straßenbeleuchtung wurde auch die restliche Straßenbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet gewartet. Bei den 226 Peitschenlampen wurden hier auch die Leuchtkörper gewechselt und zwei Leuchtmittel durch eine neuartige Thermoröhre ersetzt. Die Beleuchtungskraft bleibt auch hier unverändert, aber es können auch in diesem Bereich somit rund 42.000 kWh jährlich eingespart werden bzw. die Kosten um fast 9.200 Euro gesenkt werden.

Bild v. l.: Bürgermeister Ewald Seifert, Stephan Leibl (Regionalleiter Kommunen E.ON Bayern), Josef Nickl (Projektleiter E.ON Bayern), Johann Gögl (Bauamt Gde. Oberschneiding), Mitarbeiter der Montagefirma

Bild v. l.: Bürgermeister Ewald Seifert, Stephan Leibl (Regionalleiter Kommunen E.ON Bayern), Josef Nickl (Projektleiter E.ON Bayern), Johann Gögl (Bauamt Gde. Oberschneiding), Mitarbeiter der Montagefirma