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Oberschneiding für „wirtschaftsfreundlichste Gemeinde Bayerns“ nominiert

Bürgermeister Ewald Seifert: „Sind auf alle Fälle unter den besten drei in Niederbayern“

Einen schönen Erfolg in Sachen Gemeindeentwicklung konnte Oberschneidings Bürgermeister Ewald Seifert im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung vermelden: Die Regierung von Niederbayern hat die Gemeinde Oberschneiding als eine von drei niederbayerischen Gemeinden für den Qualitätspreis 2013 – wirtschaftsfreundlichste Gemeinde Bayerns beim Wirtschaftsministerium vorgeschlagen. Die endgültige Entscheidung wird voraussichtlich im März 2013 fallen. Fest steht allerdings für Bürgermeister Seifert jetzt schon: „Unter die besten drei in Niederbayern zu kommen ist für unsere Arbeit in den vergangenen Jahren ein sehr schöner und erfreulicher Erfolg“.

Überwiegend nichtöffentliche Punkte waren es, die die Gemeinderäte diesmal abzuarbeiten hatten. Das erfreulichste aber dürfte für die Ratsmitglieder eine Bekanntgabe gewesen sein. Die Gemeinde Oberschneiding wurde zusammen mit zwei weiteren niederbayerischen Gemeinden von der Regierung von Niederbayern für den Qualitätspreis 2013 nominiert, mit welchem der Freistaat Bayern jedes Jahr die „wirtschaftsfreundlichste Gemeinde Bayerns“ auszeichnet.

Die 23 bayerischen Gemeinden aus allen sieben Regierungsbezirken, die sich nun in der Endausscheidung befinden, wurden vom Wirtschaftsministerium aufgefordert, zahlreiche Fragen über die Gemeinde zu beantworten. Bezüglich der Gemeinde Oberschneiding standen dabei nicht nur die gute verkehrsmäßige Erreichbarkeit, das große Freizeitangebot und die gute schulische und medizinische Grundversorgung im Vordergrund, sondern auch die konsequent familienfreundliche Ausrichtung mit Familienbauland und frühzeitigem, bedarfsgerechtem Ausbau der Kindertagesbetreuung und die gelungene Verbindung von Bodenständigkeit (Leitbild „wachsen mit Werten“) und Moderne. Wirtschaftlich hat sich die Gemeinde Oberschneiding ebenfalls sehr positiv entwickelt. So ist auf der Grundlage eines  vollständigen Schuldenabbaus gezielt in Standortfaktoren und wirtschaftliche Rahmenbedingungen investiert worden. Als Musterbeispiel dafür könne das IT- und Bildungszentrum mit dem Gründerzentrum für IT-Betriebe angesehen werden. Hier kann die Gemeinde auch mit zwischenzeitlich fünf Ansiedlungen den Beweis für die Richtigkeit und die Zukunftsfähigkeit ihrer Investition antreten. Ebenfalls hohe Investitionen wurden in den Bereichen Straßenbau, Kinderbetreuung, Freizeit und Erholung (Freibadsanierung und Umbau in ein Naturbad) und Feuerwehrwesen (Bau eines neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Oberschneiding) getätigt.

Insgesamt war die Gemeinde Oberschneiding trotz oder aber gerade wegen der finanziellen Solidität in der Lage, in den vergangenen dreieinhalb Jahren die stolze Summe von 8,5 Millionen Euro in die Zukunft der Gemeinde zu investieren. Das, so Seifert, sind nicht nur Entwicklungsimpulse, die sich auszahlen werden, sondern zugleich – zumindest überwiegend – auch Aufträge für die regionale Wirtschaft.

Ein sehr erfreulicher Pluspunkt in der Arbeit der Gemeinde liege, so Seifert, auch in der Servicestärke gegenüber Bürgern und Unternehmen. So hätten beispielsweise einige ortsansässige wie auch neue Firmen der Gemeinde guten und schnellen Service sowie völlig unbürokratische Unterstützung in verschiedensten Ansiedlungsfragen bescheinigt.

Eine gute Breitbandversorgung, in die die Gemeinde regelmäßig investiert, und die aktive Bürgerbeteiligung – wie z.B. bei der Gestaltung des ehemaligen Siloturmes am Ortseingang – oder im kommenden Jahr im Rahmen einer Dorferneuerungsmaßnahme dürften ebenfalls zum positiven Gesamtbild beigetragen haben. Der deutliche Einwohnerzustrom der letzten Jahre jedenfalls lässt vermuten, dass die Entwicklung der Gemeinde bei vielen Betrachtern ein gutes Urteil erhält.

Text: Claudia Anzinger