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Landrat Laumer besucht Oberschneiding

„Wir haben keine Probleme mit dem Landratsamt. Sowohl persönlich wie auch als Gemeinde gibt es keinen Grund, zu schimpfen.“ Beim Gemeindebesuch von Landrat Josef Laumer mit einer Delegation aus dem Landratsamt (Leitende Juristin Petra Harant, Oberregierungsrätin Stephanie Aumer, Regierungsrätin Julia Huber und Wirtschaftsreferent Martin Köck) in Oberschneiding, durfte der „Landkreis-Chef“ viel Lob von Bürgermeister Ewald Seifert für die Frauen und Männer in der Landkreis-Verwaltung mit zurück in die Leutnerstraße nach Straubing nehmen.

„Der Kontakt ist bestens“, so Ewald Seifert weiter und dass durch das Reden sprichwörtlich die Menschen zusammenkommen, konnte man in den zwei Stunden des Besuchs des Landrats vor Ort auch erkennen. Denn fast alle Punkte, die Ewald Seifert und der Geschäftsleitende Beamte Reinhold Maier auf dem Herzen hatten, darunter verschiedene private Bauvorhaben im Außenbereich, konnten im direkten Gespräch beantwortet werden.

„Wir haben bisher eigentlich immer eine positive Resonanz auf unsere Besuche bekommen“, so Landrat Josef Laumer. „Es hat ja doch jede Gemeinde auch ihre ganz eigenen und speziellen Probleme und Wünsche.“ Weil aber das Lob aus Oberschneiding nicht einfach so daher gesagt war, sondern aus tiefster Überzeugung kam, waren die Hausaufgaben, die der Landrat mit ins Amt nahm, ziemlich überschaubar. „Bisher haben wir immer mehr mit auf den Weg bekommen“, meinte er mit einem Schmunzeln. „Du weißt ja, wir warten nicht, bis Du zu Besuch kommst, wenn uns irgendwo der Schuh drückt“, so Seifert mit einem Augenzwinkern zu Landrat Laumer.

Ein Thema, so der Bürgermeister, habe sich jedoch in jüngster Zeit als besonders aufwandstreibend erwiesen, nämlich das Thema Datenschutz. Hier machten derzeit 37 Gemeinden im Landkreis jeweils die gleiche Arbeit. Der Wunsch nach einer künftig besseren Zusammenarbeit in Sachen Datenschutz-Grundverordnung und einer zentralen Stelle dafür am Landratsamt, war dann aber doch das einzige neue und zugleich dringende Anliegen, das Bürgermeister Seifert dem Landrat und seiner Delegation mit auf den Weg gab. Ein Anliegen, das er wohl mit vielen seiner Kollegen im Landkreis teilt.

Den Abschluss des Gemeindebesuches bildete ein Stop beim Lackierfachbetrieb Gögl. „Ein aufstrebender, junger Betrieb, der sich einen hervorragenden Namen gemacht hat“, meinte Bürgermeister Seifert. Zu den Kunden zählen nämlich unter anderem viele große Autohäuser in der Region. Inhaber Tobias Gögl stellte seine Autolackiererei kurz vor und sorgte mit einer Vorführung für staunende Gesichter.

„Man hat wieder einmal gesehen – auch wenn das Verhältnis gut ist – wie wichtig Besuche vor Ort sind und was man dabei alles mitnehmen kann“, zog Landrat Josef Laumer ein rundum positives Fazit auch dieses Gemeindebesuchs.

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