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Schuldenabbau ist Zukunftsarbeit

CSU wählte Delegierte – Andreas Aichinger referierte bei CSU-Ortsversammlung


Die CSU-Mitglieder des Ortsverbandes Reißing haben sich zu ihrer Jahresversammlung im Gasthaus Feiertag in Lichting versammelt um ihre Delegierten für die Kreisvertreterversammlung zur Europawahl 2019 zu wählen und zum Thema „Politik mal anders denken – für Straubing-Bogen und für Niederbayern“ zu erfahren. Als Referent des Abends war der Kreisvorsitzende der JU Straubing-Bogen und CSU-Bezirkstaglistenkandidat Andreas Aichinger gekommen.
Der Ortsvorsitzende Gerhard Schindlmeier konnte den anwesenden CSU-Mitgliedern und Ehrengästen berichten, dass der OV Reißing aufgrund von einem Neumitglied aktuell einen Mitgliederstand von 22 hat. Im Rückblick verwies er über die geleistete Arbeit und Termine des abgelaufenen Jahres. Neben zahlreich besuchten Veranstaltungen bei denen die Ortsdelegierten vertreten waren, dankte Gerhard Schindlmeier dem Mitglied Michaela Bernhard für die tatkräftige Unterstützung beim CSU-Ferienprogramm gemeinsam mit dem Ortverband Oberschneiding. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung zur Europawahl 2019 wurden Gerhard Schindlmeier und Thomas Gögl gewählt. Ersatzdelegierte sind Daniel Forster und Johann Gögl.

Im Referat „Politik mal anders denken – für Straubing-Bogen und für Niederbayern“  hob der JU-Kreisvorsitzende und Bezirkstaglistenkandidat Andreas Aichinger als Erstes informative Themen über Aktuelles und künftige Ziele des Landkreises Straubing-Bogen hervor. Eingangs stellte der junge und engagierte Politiker zum Schuldenabbau des Landkreises fest: Dass der Landkreis die relativ komfortable finanzielle Situation zum weiteren Schuldenabbau nutzt, in Zahlen von insgesamt 20 Millionen Euro auf 4,99 Millionen Euro zum 31.12.2018. Schuldenabbau ist Zukunftsarbeit, davon profitiert die kommende Generation. Mussten 2011 noch 540.000 Euro für Zinsen aufgewendet werden, so werden heuer die Zinslasten noch ca. 185.000 Euro sein.

Nachdem der Haushalt 2018 mit einem Volumen von 116,6 Millionen Euro im Kreistag verabschiedet wurde, sagte Aichinger, dass die wesentlichen Einnahmen die Kreisumlage von 47,5 Millionen Euro beträgt und so zirka 50 Prozent der Einnahmen ausmache. Auch die Schlüsselzuweisungen von 15,5 Millionen Euro zeige von einer kommunalfreundlichen CSU-Staatsregierung.

Der Landkreis sieht sich jedoch auch finanziellen Herausforderungen gegenüber: z.B. Kreiskliniken in Bogen und Mallersdorf. So wurde in den letzten Jahren viel investiert, so dass sich der Landkreis Straubing-Bogen, mit dem Betrieb zweier Kliniken eine flächendeckende medizinische Versorgung auf hohem Niveau sichert.

Sicheres Kreisstraßennetz
Zum Straßennetz sagte Aichinger, der Landkreis Straubing-Bogen ist für das 544 lange Kreisstraßennetz verantwortlich, jedes Jahr wird ein Teil der Straßen saniert, ausgebaut oder erneuert. Im Jahr 2018 werden die Gesamtkosten zirka 6,1 Millionen Euro betragen. Auch ist ein großer Teil der Ausgaben für die Jugendhilfe mit 6,5 Millionen Euro und für Schule  und Bildung von 9,9 Millionen Euro vorgesehen.
Aktuell beträgt die Arbeitslosenquote für den Landkreis Straubing-Bogen 3,4 Prozent. „Niedrige Arbeitslosenzahlen deuten auf eine gute Entwicklung der Wirtschaft in unserem Landkreis hin.
Der Bezirkstaglistenkandidat wies in seinem Referat auch über sinnvolle und wichtige Investitionen für die Zukunft hin. Dies seien vor allem Investitionen in Bildung und Forschung, den Tourismus als Wirtschaftsfaktor wieder stärker berücksichtigen, sowie Infrastruktur erhalten und ausbauen. Wichtig sei auch der Erhalt der beiden Kreiskliniken, die Stärkung der Gymnasien, Realschulen und Förderschulen. Eine künftige Aufgabe soll auch die Bekämpfung des Fachkräftemangels sein und so wäre eine Imagekampagne für das Handwerk in Kooperation mit Betrieben, Mittel-und Berufsschulen zielführend.
Gleichwertige Lebensbedingungen im ländlichen Raum, wie zum Beispiel die Verbesserungen der Kliniken, ein Stipendienprogramm für Ärztenachwuchs in den Bezirkskliniken seien Ziele für Niederbayern, sagte Aichinger. Ebenso sei eine Intensivierung der Europaregion „Donau-Moldau“ wichtig.

Für 25-jährige CSU-Mitgliedschaft erhielt Franz Wieser eine Urkunde. Ebenfalls eine Urkunde und eine Ehrennadel erhielt Josef Harlander für 30 Jahre Treue zur CSU. Eine Dankesurkunde für 35 Jahre bekam der ehemalige Vorsitzende der CSU Reißing und 2. Bürgermeister Ernst Forster.

2018 04 09 CSU JHV R
Ernst Forster, geehrt für 35 Jahre (mit Urkunde),  mit CSU-Ortsvorsitzendem Gerhard Schindlmeier (re.), JU Kreisvorsitzenden und Bezirkstaglistenkandidat Andreas Aichinger (li.)und 1. Bürgermeister Ewald Seifert